Prometheus

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PROMETHEUS!

Premiere: 27. 05. 2011
bat Studiotheater

 

Einladungen zum Figurentheaterfestival „Blickwechsel“ in Magdeburg und zum Kaltstart Festival Hamburg

Regie, Text: Roscha A. Säidow
Puppen: Magdalena Roth
Musik: Tim Riedel
Videodesign: Paul Faltz
Dramaturgie: Stefanie Michels

 

Spiel, Ausstattung: Franziska Dittrich, Magdalena Roth, Anna Tkatsch, Amit Jacobi, Robert Liebner

Würden wir es in der heutigen Zeit wagen, etwas so Unberechenbares wie den Menschen zu erfinden?

 

Prometheus hat bei der Erschaffung der Menschen gezögert. Wir schenken ihm einen Blick in die Kristallkugel, wo er schauen kann, was in der Zukunft liegt. In einer surrealen Vision wird er nach vielen Jahren vom Felsen gerettet, wandelt durch seine Schöpfung und soll der Menschheit helfen. Ein unbekannter Virus versetzt sie in Zustände, die den Zukunftsherrscher beunruhigen. Prometheus erklärt sich bereit, zu helfen, doch muss feststellen, dass er sich in einem Komplott befindet, der die Auslöschung des menschlichen Bewusstseins zum Ziel hat. Dies widerstrebt seiner Künstlerehre, sind die Menschen doch seine Schöpfung!

 

    Wir beschäftigen uns mit dem Schicksal, der Verantwortung für das eigene Tun und den ambivalenten Kräften des menschlichen Geistes.

    Fünf Spieler lassen die Vision des Prometheus lebendig werden. Der legendäre Kaukasusfelsen liegt in einem Kugelbauch, die seltsamen Landschaften sind in verschlungenen Rohren gefangen und die Zukunftsmenschen sind viel zu glücklich um wahr zu sein.

     

    PRESSE

    „Also, Puppenspiel im landläufigen Sinne ist das nicht. Eher schon ein magisch-poetisches Science Fiction-Theater, bei dem die Technik unsere Phantasie beflügelt.(…)Was hier an Kamera-und Projektionstechnik eingesetzt und wie das Equipment akustisch und optisch genutzt wird, verdient höchste Bewunderung. Sowohl die Puppen (Bau und Ausstattung: Magda Roth) wie die raffinierte Nutzung der Videotechnik entfalten suggestive Faszination und schaffen beiläufig eine dichte Aura des Märchenhaften, in der Fernliegendes nahe rückt. Wie von selbst gleitet der Betrachter in diese symbolhafte Frühzeit-Handlung hinein, die gleichwohl den Bogen schlägt bis in unsere Tage und zu unseren existentiellen Fragen.“

    (Horst Rödiger, freier Kulturredakteur Berlin)